Exhibitions

Upcoming exhibitions and projects:

Jan. 2022: New paintings. Galerie FEM-NET.ART, Zürich

20 - 23.10. 2021: FRISCH: Fluidity. Kabinett Visarte, Zürich

6. - 17.9. 2021: Plakatkampagne in Zürich und Baden für FEM-NET.ART

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2021: 4. FATart Fair, Kammgarn, Schaffhausen

2021: Residency Atelier Bick, Ticino

2021: INTERIM, group show, curated by Vivianne Tat, Manegg, Zürich

2020: Best of Visarte 2020, Artcon, Zürich

2020: Wiedereröffnung KÖRPER.BADEN.FLOW, Bagno Popolare, Baden

2020: 3. FATart Fair, Kammgarn, Schaffhausen

2020: PAPERWORK, Zitrone Manegg, Zürich

2020: KÖRPER.BADEN.FLOW, Bagno Popolare, Baden

2019: JULIA, Gruppenausstellung, Zitrone Manegg, Zürich

2019: 2. FATart Fair, Kammgarn, Schaffhausen

2018: PAINSTITCH, Galerie 111, Zürich

2017: SANDWICH, mit Sarah Parsons, Galerie am Kapfsteig 31, Zürich

2017: EXOPLANETS, mit Giordano Canova, Berenik Art-Space, Zürich

2016: SOFTENING THE MARGIN, Gruppenausstellung mit Cristian Anderson, Marco Jann, Patric Sandri, Peter Tillessen, Adam Thompson, Zaccheo Ziliali, Hardturmstrasse 175, Zürich (temporärer Off-Space)

2016: ARCHITECTURE OF THE SELF, Galerie am Lindenhof, Zürich

2014: KNIVES, AXES AND A FLOOD, Atrium Blume, Baden

2013: WOMEN AND POOLS, Sensuelle, Zürich

2012: CONTEXTE IMAGINAIRE mit Hanna Jaray, Offspace Zitrone, Zürich

 

2021 / 4. FATart Fair / Kammgarn / Schaffhausen

Das Jahr ist im Januar eingefroren, die Wolken türmen sich wie ein Theatervorhang aus Marmor über die fröstelnde Erde. Es wird nicht hell, es wird starr.

☁︎

In Wolke 1 und 2 interessiert mich der Stoff als skulpturales Material. Das Übertünchen der wolkenartigen Gebilde mit Gesso macht diese starr und es verwischen zugleich die unterschiedlichen Texturen und Muster der Stoffe, es entsteht die Illusion von Gleichheit. In allen Arbeiten interessieren mich Prozesse von Gleichmachen und Differenzieren. Hier wird das Übertünchen mit einer subtile Bearbeitung durch Eitempera aufgehoben, welche alles weicher und wärmer macht.
Meine Methode ist das prozesshafte Arbeiten, ich versuche Gefühlszustände, welche ich während des Arbeitens durchmache, dem Material einzuverleiben. Auch wenn man diesen Prozess nicht immer sieht, man soll ihn spüren.

  • Wolken2

2021 / INTERIM / group show, Manegg Zürich

  • Interim
  • Interim3
  • Interim4

2020 / Best of 2020 / Visarte Zürich

2020 / Wiedereröffnung KÖRPER.BADEN.FLOW / Bagno Popolare / Baden

  • Guttatim2

2020 / 3. FATart Fair / Kammgarn / Schaffhausen

 

Pythia × Penelope

Kooperation Nathalie Diserens / Esther Haldemann, 2020

Pythia war die Bezeichnung für die amtierende weissagende Priesterin im Orakel von Delphi, die in veränderten Bewusstseinszuständen ihre Prophezeiungen verkündete. Sie saß im Adyton des Apollontempels auf einem Dreifuß über einem Erdspalt.

Penelope, eine spartanische Prinzessin, wurde durch einen Wettkampf die Ehefrau des Odysseus: Sie wusste ihre zahlreichen Freier während der Irrfahrt ihres Gatten zu vertrösten, indem sie vorgab, sie müsse erst ein Totentuch für ihren Schwiegervater Laërtes weben. Doch in der Nacht trennte sie immer wieder auf, was sie am Tag gewebt hatte. Das ging über drei Jahre gut, bis die treulose Dienerin Melantho sie verriet und die Freier sie bei ihrem nächtlichen Treiben überraschten.
Quelle: Wikipedia


Pythia als Wahrsagerin, Hüterin des Orakels, steht für diese ungenaue Kunst, die von vielen auch schon in der griechischen Antike kritisiert wurde (zum Beispiel von den Skeptikern). Nathalie Diserens geht in ihrem Teil der Arbeit von einem Stück Buchenholz aus, in dem mysteriöse Schriftzeichen eingraviert sind. Einzelne Schriftzeichen werden genauer inspiziert und verschiedene Deutungsebenen kombiniert. Am Schluss entsteht durch das Geflecht eine neue, vermeintliche Wahrheit.

Penelope ist die Meisterin der Rekonstruktion und der List. Was sie tagsüber webt, zerstört sie in der Nacht. Der Zweck dieses vermeintlich sinnlosen Handelns ist ein höheres Ziel.
Esther Haldemann webt und dekonstruiert, nimmt abgeschnittene Webteile und erhebt diese «Abfallprodukte» zu einem eigenständigen Gebilde. Ihr Weben trägt immer auch Lücken, Löcher und das Auflösen in sich.

  • Schriftzeichen
  • Tuch
  • Schwarzefläche

2020 / PAPERWORK / Zürich Manegg

www.paperwork.space

PAPERWORK beginnt mit einer ersten Ausstellung in einer ehemaligen Baufabrik in Manegg, einem Stadtteil von Zürich. Abgerissene Industriebauten, die hauptsächlich der Papierherstellung dienten, machen imposanten Wohnanlagen Platz.
Eine Standardpalette mit 6290 Blatt Amber Volume Paper (90 g) im Format 1020 x 720 mm markiert den Ausgangspunkt des Projekts PAPERWORK. Der Weg des Papiers auf der Palette steht beispielhaft für den Transformations­prozess von der Industrie- zur digitalen Dienstleistungs­gesellschaft, in der industriell gefertigte Produkte ihren Wert verlieren.
PAPERWORK ist ein Sammelbegriff, der grammatikalisch im Singular verwendet wird, aber gleichzeitig auf das Zahlreiche und sich Wiederholende verweist. Das Wort evoziert mehrere Bedeutungs­ebenen, es berührt die Bürokratie, wird politisch, betont die serielle Arbeit mit Bezug auf das Materielle oder verschwindet ganz im Ephemeren.

 

PAPERWORK begins with a first exhibition in a former construction factory in Manegg, a district of Zurich. Demolished industrial buildings, which were mainly dedicated to paper production, make room for imposing residential complexes.
A standard pallet of 6290 sheets of Amber Volume Paper (90 g) in 1020 x 720 mm format marks the starting point of the PAPERWORK project. The path of the paper on the pallet exemplifies the transformation process from an industrial society to a digital service society, in which industrially manufactured products lose their value.
PAPERWORK is a collective term that is used grammatically in the singular, but at the same time refers to the numerous and repetitive. The word evokes several levels of meaning, it touches on bureaucracy, becomes political, emphasizes serial work in reference to the material or disappears in the ephemeral.

 

Kuratiert von Marco Fedele di Catrano und Nathalie Diserens

 

 

  • Flyer1
  • Flyer rück
  • Totale Akkord

2020 / KÖRPER.BADEN.FLOW / Bagno Popolare / Baden

Bei Nathalie Diserens Installation GUTTATIM (lat. tropfenweise) treten wir in den ewigen Kreislauf des Lebens ein - tropfenweise offenbart sich uns das Leben. Wie der Kreislauf im Körper, zirkuliert hier das Wasser und generiert einen Rhythmus. Das Rauschen von unserem eigenen Puls vermengt sich mit dem Rhythmus des Wassers. Das Wasser zirkuliert aber nicht von alleine. Dazu braucht es die Kraft der Finger, welche die Pumpe betreibt, welche sowohl unseren Puls, wie auch die Installation in Fahrt bringt. Maria Bänziger, Kuratorin

  • Körper.Baden.Flow-Flyer
  • Guttatim_Detail2
  • Guttatim_Detail4
  • Guttatim_Detail3

2019 / JULIA / Group show / Zürich Manegg

  • julia1
  • julia2
  • Carrying
  • Carrying und Tisch
  • Treppenhaus1

2019 / 2. FATart Fair / Kammgarn / Schaffhausen

  • Transformation

2015 / OPEN STUDIO / Studio 175

  • Flyer Studio Opening
  • 3 Bilder